Rezension "Witara - Weltenspur"

  • Titel: Witara - Weltenspur
  • Autorin: Dagmar Helene Schlanstedt
  • Format: mobi-Datei
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: bookshouse (April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Fantasy/Jugendbuch
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahre
  • Preis: 5,49€ (eBook) 14,99€ (P-Book)


 Marka ist 14, als ihre Träume ihr einen Schock versetzen. Was sie träumt, findet sie in den alten Büchern ihrer Großmutter wieder. Um einen Zufall auszuschließen, forscht sie mit ihrem Bruder Claudio nach. Sie folgen den Spuren aus Träumen und Geschichten und werden in den Tiefen einer Kupfermine auf gespenstische Weise nach Witara katapultiert. Die mystische Welt existiert wirklich, doch ein skrupelloser Ausgestoßener treibt das friedliche Witara auf den Untergang zu. Der zukünftige Erste Daanjo ist ermordet worden und niemand scheint zu wissen, wie es weitergehen soll. Mithilfe von Kujo finden sie ein heiliges Refugium, das ihnen einen Blick in vergangene Daseinsebenen gestattet. Sie brauchen dieses Wissen zurück bis zum Anbeginn der Zeit, um dem Wahnsinnigen entgegen- treten zu können. Marka und Claudio glauben, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein, doch die Bedrohung nimmt erst ihren Anfang …

Manchmal freut man sich total auf ein Buch und dann hat man Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden.
So erging es mir mit Witara.
Ich hatte überraschende Probleme mich vollends auf das Geschehen einzulassen, was mir etwas den Spaß am Lesen nahm.
Dabei ist Witara wirklich wunderbar detailreich beschrieben. Diese fremde Welt mit ihren exotischen Pflanzen und Tieren nahm mich sofort gefangen und ich wollte unbedingt mehr erfahren und trotzdem gab es immer wieder Szenen, die zwar spannend waren, mich aber nicht wirklich erreichten. Auch die Szenenwechsel, die wohl eher dazu dienten das Geschehen besser verstehen zu können, waren für mich teilweise eher hinderlich.
Große Probleme hatte ich hauptsächlich damit, die Handlungsweise mancher Protagonisten nachzuvollziehen. Besonders drastisch erging es mir da bei Marka. Sie wirkte besonnen und vorsichtig, was nicht gerade negativ zu werten war, allerdings nervte sie mich ab und an mit ihren ständigen Ängsten und Bedenken. Ihr Bruder Claudio dagegen wirkte wagemutig und impulsiv, und obwohl das Geschehen hauptsächlich aus der Sicht von Marka geschildert wurde, war Claudio für mich die wichtigste Person in der Geschichte. Marka wirkte stellenweise nur als Statistin auf mich, während Claudio die Rolle des Helden besetzte.
Ich bewunderte seinen Mut und seine Abenteuerlust, die ihn selbst in gefährlichen und ausweglosen Situationen nicht abhandenkamen und von diesen Situationen erlebten sie recht viele.
Der Showdown mit dem Bösewicht war für mich eine ziemliche Überraschung und ich war gefesselt von dem Familiengeheimnis, das sich offenbarte.
Das Ende in Form des Epilogs wirkte im Gegensatz zu dem restlichen Buch eher wie eine Zusammenfassung und weniger detailreich. Er warf einige Fragen auf und ließ das weitere Geschehen offen für einen Folgeband. 

Trotz meiner Bemühungen vollends in die Geschichte einzutauchen, tat ich mich stellenweise doch unglaublich schwer und wurde oft in meinem Lesefluss gehemmt. Woran das genau lag, kann ich nicht mal erklären, doch durch das offene Ende bin ich neugierig, wie es den Geschwistern weiterhin ergehen wird.


Dagmar Helene Schlanstedt, geboren 1956, ist in Sachsen Anhalt zu Hause.
Ihr ursprünglicher Beruf als Kommunikations-Techniker machte ihr lange Zeit Freude, bis die Liebe zur Natur siegte und sie mit einem Kräuterlädchen einen Neuanfang wagte. Endlich angekommen, unterstützt sie seitdem Ratsuchende mit ihren Kräuter-und-Energie-Heilungen.
Nebenher ist das Schreiben von Geschichten in Versform, aber auch Fantasy um irgendwelche kleine Wesen, ihre große Leidenschaft.

Kommentare:

  1. Hey Monic,

    man das ist immer schade wenn man irgendwie nicht in die Geschichte reinkommt.
    Ich tu mich dann auch oft schwer mich zum Lesen zu motivieren aber wenn du dich trotzdem auf die Fortsetzung freust, hat sich das durchhalten ja gelohnt.

    Ganz liebe Grüße
    Janina

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    1. Danke Janina.
      Dieses Mal war es echt wie verhext, dabei wollte ich das Buch schon so lange lesen und nun sowas :(
      Aber ich bin hartnäckig und gebe nicht so schnell auf ;)

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  2. Huhu Teufelchen :P

    hatten wir ja drüber gesprochen. Ich wollte das auch noch gerne lesen. Hm hm fällt mir jetzt etwas schwer ehrlich gesagt, aber da wir ja nächstes Jahr eh ein Date mit Bookshouse haben, werde ich es wohl dennoch schnappen :)

    LG Danni

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    1. Ach was, nur weil ich meine Problemchen hatte heißt das ja nicht das andere die auch haben werden ;)

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  3. Huhu Teufelchen,
    Das ist wieder ein Buch, dass mich schon vom Klappentext her nicht reizt.
    Aber gottseidank sind Geschmäcker ja verschieden :-)
    Liebe Knuddel Grüße von deinem Monsterchen

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  4. Tolle Rezi. Aber mein Geschmack trifft es vom Klappentext her schon nicht. Die Protagonistin ist mir zu jung. Damit kann ich immer nichts anfangen. (Mir reicht meine Teenietochter zu Hause *fg* )

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    1. Ich muss sagen das man den Protagonisten nicht anmerkt das sie erst 14 Jahre alt sind, stellenweise erscheinen sie viel älter

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  5. Jetzt weiß ich was du gemeint hast. Hmmm, irgendwie schade. Aber ich denke ich werde mein Glück mit dieser Reihe versuchen :-)

    Liebe Grüße Line

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