Rezension "Das Geheimnis des Komponisten"

  • Titel: Das Geheimnis des Komponisten
  • Autorin: Bettina Kiraly
  • Format: mobi-Datei
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Kiraly, Bettina (Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Roman
  • Preis: 3,99€

 Die Marseillaise, die tatsächlichen Gerüchte über ihren wahren Komponisten und die fiktive Geschichte eines Mannes auf der Suche nach Wahrheit. 
Der Ruppersthaler Komponist Ignaz Joseph Pleyel ist der wahre Komponist der Marseillaise! Zeit seines Lebens hat Professor Christian Obermann versucht, diese Theorie zu beweisen, und nun scheint endlich die Originalpartitur der Marseillaise gefunden worden zu sein. Der Professor soll für einen mysteriösen Fremden ein Gutachten mit dem Inhalt erstellen, dass es sich bei der Handschrift um die von Ignaz Joseph Pleyel handelt. 
Sara Obermann teilt mit ihrem Vater nur die Liebe zur Musik. Trotzdem macht sie sich auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater. Kann Sara den Motiven des attraktiven Privatdetektivs trauen, der ihr seine Hilfe anbietet? Warum schweben durch das Rätsel plötzlich Menschen in Gefahr? 



Vom Thema her muss ich gestehen, dass ich mich wohl nicht so ohne Weiteres an das Buch herangewagt hätte. Dafür kenne ich mich einfach zu wenig mit der Musik oder den benannten Komponisten aus. Allerdings habe ich auch nicht unbedingt einen Krimi erwartet.
Dennoch gefiel mir der Kampf um die aufgetauchte Partitur der Marseillaise sehr gut und ich bekam nicht nur einen guten ersten Informationsstand zu dieser Thematik, sondern ich wurde auch neugierig, was genau hinter allem steckt. So geschah es nicht nur einmal das ich im Internet nach mehr Hintergrundwissen über die Marseillaise sowie die Komponisten Pleyel und Rouget suchte.
Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die alle ein Datum voran stehen haben. So kann man sehr schön nachvollziehen, in welchem Zeitraum das Geschehen stattfindet.
Der fiktive Teil der Geschichte handelt von Professor Obermann und seiner Tochter Sara. 
Die Geschichte wird daher im Wechsel aus der Perspektive der beiden Protagonisten dargestellt, wodurch man einen sehr guten Einblick zu deren Verhältnis zueinander, aber auch zu ihren Charakteren erhält.
Etwas schade fand ich jedoch, dass einige Protagonisten etwas im Dunkeln blieben und man nur wenig über sie erfuhr, wie zum Beispiel der Privatdetektiv.
Die Geschichte an sich war unerwartet interessant verpackt. 
Hin und wider fließen lateinische Sätze und englische Songtexte in den Texten ein, deren Bedeutung hinten im Glossar übersetzt wird. Beim eBook ist es allerdings etwas unpraktisch immer wieder nach hinten zu spulen, um an den entsprechenden Stellen nachzulesen.

Eine gelungene Mischung aus historischem Hintergrund und fiktiven Krimi, der seinen Leser in eine Welt voller Musik und Intrigen entführt.


Bettina Kiraly veröffentlicht unter dem Pseudonym Betty Kay Spannungsliteratur. Unter dem Pseudonym Ester D. Jones sind drei Historische Liebesromane erschienen.
Geboren 1979 wuchs Bettina Kiraly in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Töchtern.

Ihre Matura absolvierte sie im Erzbischöflichen Aufbaugymnasium, einer katholischen Privatschule. Dort entschied sie sich für Humanpsychologie als Wahlfach. Verbrechen lernte sie von der anderen Seite des Gesetzes bei der Arbeit in einem Rechtsanwaltsbüro sowie in einem Notariat kennen. Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich ihre Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten.

2006 hat sie ihr erstes Buch fertig gestellt und 2008 veröffentlicht. Seit 1.1.2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ART Schmidatal. Im Moment arbeitet sie an diversen neuen Projekten.


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