Rezension "Die Spione von Myers Holt"

  • Titel: Die Spione von Myers Holt
  • Autorin: Monica M. Vaughan
  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Kinderbuch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
  • Originaltitel: The Ability
  • ISBN-10: 342376080X
  • ISBN-13: 978-3423760805
  • Preis: 14,95€
    Der zwölfjährige Chris Lane kann es kaum fassen: Ausgerechnet er, der Halbwaise aus ärmlichsten Verhältnissen, soll über ein außergewöhnliches Talent verfügen: Er kann Gedanken lesen und in das Bewusstsein anderer Menschen eindringen! Dank dieser Gabe wird er auf die Myers Holt Academy aufgenommen. Was zunächst nach renommiertem Eliteinternat klingt, entpuppt sich als Sitz des MI 18, einer Sektion des britischen Geheimdienstes, in dem Kinder als Nachwuchsagenten ausgebildet werden. Dort ist Chris’ Hilfe bitter nötig: Ein unbekannter Junge hat kürzlich nämlich Anschläge auf wichtige Mitglieder der Regierung ausgeübt. Für Chris und seine Freunde beginnt ein gefährliches Abenteuer...

    Die Spione von Myers Holt lockte mich mit einem interessanten Cover, dass mir wieder einmal mehr zusagt als das englische Originalcover. Komischerweise erinnert mich der Junge in seiner Trainingsjacke, in der Mitte des Covers, sehr an den jungen Tom Hanks aus "Der Polarexpress". 
    (Ja, sie sehen sich wirklich nicht besonders ähnlich.)
    Die Schrift ist wie für ein Kinder- und Jugendbuch gewohnt entsprechend groß, was ich für die Augen auf dauer angenehmer finde. Die Kapitel sind kurz gehalten und nicht nur nummeriert, sondern stellenweise auch mit dem entsprechenden Datum versehen, wodurch man die Dauer des Abenteuers sehr schön verfolgen kann.
    Das Buch beginnt mit einem kurzen Rückblick auf die Geschehnisse der Vergangenheit und gibt uns so schon mal ein paar Informationen um das später Geschehen besser zu verstehen. 
    Der Hauptprotagonist Christopher Lane ist ein Junge, der einem wirklich leid tun kann, neben Familienproblemen wird er auch noch in der Schule gemobbt.
    Da ist die Aussicht an einer besonderen Schule angenommen zu werden und noch mal von vorn beginnen zu können wie ein Traum. Chris wird zusammen mit fünf anderen Kindern unterrichtet und darin geschult seine GABE auszubauen, um für die Regierung zu arbeiten. Doch wo es Helden gibt, sind auch die Schurken nicht fern. Zeitgleich werden bereits zwei andere Jungen in der GABE unterrichtet und das mit keinen guten Absichten.
    Die Geschichte beginnt etwas schleppend und für mich auch langweilig, ich musste mich streckenweise zwingen, das Buch nicht zur Seite zu legen. Doch mit der Zeit wurde es immer interessanter und ich hatte echt Spaß mit der Lektüre.
    Besonders das tragische und überraschende Ende faszinierte mich und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

    Ein schöner Trilogieauftakt, der meiner Meinung nach noch etwas Spannung vertragen kann und auf dessen Fortsetzung ich richtig neugierig bin.


    Monica Meira Vaughan wuchs als Tochter südafrikanischer Eltern zunächst in Spanien auf, bevor sie mit fünf Jahren nach London zog. Englisch lernte sie vor allem, indem sie alles von Roald Dahl las, was sie in die Finger bekam und die Sesamstraße guckte.
    Nach der Schule und nach einer kurzen Episode im PR-Management wurde sie Lehrerin und arbeitet seit einigen Jahren vor allem mit verhaltensauffälligen Kindern. Schreiben war bis vor kurzem noch ihr geheimes Hobby, sie fängt meist auch erst nach Mitternacht damit an. Den Schlaf holt sie dann an den Wochenenden nach. ›Die Spione von Myers Holt - Eine gefährliche Gabe‹ ist Monica M. Vaughans erster Roman und Start einer groß angelegten Kinderbuchtrilogie.


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