Rezension "Tote essen kein Fast Food"

  • Titel: Tote essen kein Fast Food
  • Autorin: Karin Baron
  • Broschiert: 220 Seiten
  • Verlag: Kosmos (Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Jugendbuch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • ISBN-10: 3440130584
  • ISBN-13: 978-3440130582
  • Preis: 9,99€

Sylt. Ausgerechnet! Gegen eine Insel weiter südlich hätte die 16-jährige Fanny nichts einzuwenden gehabt. Aber Sylt, dieser sandige Haken in der Nordsee - garantiert ständig unter einer fetten Regenwolke und garantiert völlig öde. Doch dann werden Ferien auf der Insel alles andere als langweilig: Fanny macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der Sylter Bunkerwelt und mit Jan, dem Jungen vom Strand. Gemeinsam machen sie sich auf die Spur nach einem verschwundenen Mädchen.

Ein weiteres Leserundenbuch von Lovelybooks das ich mitlesen durfte.

Ich finde den Kontrast auf dem Cover, oben heile Welt mit Sonnenschein und unten gruselige Bunkeratmosphäre toll. Dazu die roten Flip-Flops in denen Beine mit petrolfarbenen Fußnägeln stecken und zwischen diesen "Welten" wandern.
Tote essen kein Fast Food ist ein Jugendbuch in dem Mal nicht die Liebe im Vordergrund steht, obwohl auch dieses Buch nicht ohne eine kleine Romanze auskommt. 
Die Hauptprotagonistin Fanny, in meinen Augen ein typischer Teenager, nicht zu motzig, aber doch aufmüpfig und mit einer gesunden Portion Sarkasmus ausgestattet muss ihren Vater nach Sylt begleiten und dort ihre Ferien verbringen. Als Daddy ihr dann noch ohne Vorwarnung seine neue Freundin, nebst 10-jähriger neunmalkluger Tochter vorsetzt, scheinen ihre Ferien gelaufen. Doch die Bekanntschaft mit Jan und ein unfreiwilliger Besuch in der Sylter Bunkerwelt scheinen das Blatt zu wenden.
Neben dem Schreibstil gefielen mir auch die geschichtlichen Aspekte sehr gut, man hat viel über die Rolle von Sylt im 2. Weltkrieg gelernt und die erwähnte Bunkerszene fand ich ebenso interessant. Die Karte, die sich im Buch versteckt, rundet das Ganze ab.
Als Krimi würde ich dieses Buch zwar nicht bezeichnen, aber wer es spannend und etwas gruselig mag, kommt auf seine Kosten.


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