Rezension "Biss gehabt"

  • Titel: Biss gehabt. Drei fantastische Leckerbissen
  • Autoren: Nathan Jaeger, Maria M. Lacroix, Tonja Züllig
  • Taschenbuch: 188 Seiten
  • Verlag: Twinmedia (Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Fantasy Anthologie
  • ISBN-10: 3906017109
  • ISBN-13: 978-3906017105
  • Preis: 11,95€



Kaffee mit Biss (Maria M. Lacroix)
Diana Cunningham ist knallharte Jägerin und beschützt ihre Stadt vor den Monstern der Nacht. Als wäre ihr leben nicht stressig genug, muss sie sich zusätzlich mit dem tödlichen Fluch einer Hexe herumschlagen. Und dann ist da noch Werwolf Jamie...

Dämonenbiss (Nathan Jaeger) 
Als cooler Barkeeper hat der magisch begabte Detlef die Kundschaft im angesagtesten Club der Stadt voll im Griff. Sein Leben ist locker und leicht, bis ein Ritter in schimmernder Rüstung seine Vergangenheit und eine junge Frau namens Tia seine Gefühlswelt durcheinander bringen...

Elbenbiss (Tonja Züllig)
Der Fantasyautor Michael Mortenson leidet unter einer hartnäckigen Schreibblockade. Da kommt ihm die Bitte eines befreundeten Psychiaters, drei seiner Patienten bei der Suche nach der verschwundenen Psychotherapeutin Rose zu begleiten, gerade recht. Einziger Hinweis zu Roses Verbleib ist eine geheimnisvolle, in elbisch geschriebene Nachricht...

Dieses Buch habe ich ebenfalls im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks.de erhalten.

Der Titel "Biss gehabt" hat mich auf die Leserunde und das Buch aufmerksam gemacht, weil ich dahinter eine Geschichte mit und/oder um Blutsaugern (Vampiren) erwartet habe und diese Art Bücher momentan sehr gerne lese. 

Hinter dem schwarzen Buch, mit der weißen Abbildung und der blutroten Schrift, dass mich sehr an manche Arbeitshefte aus meiner Schulzeit erinnert, verbirgt sich nicht nur eine sondern gleich drei Geschichten von drei Autoren.
Das Cover gefällt mir allerdings überhaupt nicht und ich musste erst mal ganz genau hinsehen, um zu erkennen, dass die weiße Abbildung ein Glas mit einem Vampirgebiss darstellen soll. Die Idee finde ich eigentlich ganz gut, nur an der Umsetzung haperte es etwas. Da gefällt mir das Cover zum E-Book doch um einiges besser.

Kaffee mit Biss (Maria M. Lacroix)
Es gibt mittlerweile viele Bücher über Vampire, Gestaltwandler und deren Jäger, aber eine Jägerin, die nicht nur mit den Monstern, sondern auch gegen einen tödlichen Fluch ankämpft, ist mir neu und macht diese Geschichte für mich zu etwas Besonderem. Der Schreibstil von Maria M. Lacroix hat mir sehr gut gefallen und auch die Protagonisten fand ich sehr interessant. Die Jägerin Diana war mir sofort sympathisch und auch der Werwolf Jamie hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Eine tolle Geschichte, von der ich gerne mehr lesen würde.

Dämonenbiss (Nathan Jaeger)
Auch diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ein Dämon, der nicht weiß, dass er einer ist und sich dann noch mit seinem Todfeind verbündet, um den Fluch der die Beiden zu Feinden macht zu brechen. Die Geschichte war zwar nicht so aufregend und spannend wie die vorherige, aber ich habe trotzdem mit Detlef und Tia mitgefiebert und würde zu gerne mehr von ihnen lesen.

Elbenbiss (Tonja Züllig)
Nach dem Titel war mir klar das Es um Elben geht, aber die Wesen, die sich noch die Ehre gaben, waren überraschend und kurios. Hier wurde so mit Klischees gespielt, dass ich mir so manches Grinsen einfach nicht verkneifen konnte. Den im Titel erwähnten Biss suchte ich allerdings vergeblich. Diese Geschichte fesselte mich zwar nicht so sehr wie die vorherigen, aber die Charaktere sprachen für sich und konnten mit Witz und Charme überzeugen.


Dieses Buch beinhaltet drei Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber sich in einem entscheidenden Punkt gleichen; sie sind gut durchdacht, toll geschrieben und es macht großen Spaß sie zu lesen.


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