Rezension "Regenbogenzeit"

  • Titel: Regenbogenzeit
  • Autorin: Julia K. Stein
  • Format: mobi-Datei
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 230 Seiten
  • Verlag: Impress (Januar 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Jugendbuch
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
  • Preis: 3,99€


 **Wenn sich hinter einem idyllischen Sommerflirt ein dunkles Geheimnis verbirgt…**



Maisfelder bis zum Horizont und kein Hochhaus weit und breit. Ihre Sommermonate bei einem Schlachthauspraktikum mitten im Nirgendwo Deutschlands zu verbringen, hätte die 17-jährige Leda unter normalen Umständen niemals in Erwägung gezogen. Doch genau hier ist ihre Mutter vor einem Jahr ums Leben gekommen und Leda ahnt, dass sich hinter der Idylle ein düsteres Geheimnis verbirgt. Erst als sie dem jungen Amerikaner Silas über den Weg läuft, bekommt der Sommer einen Hauch flirrender Romantik. Aber auch der attraktive Silas trägt ein Geheimnis mit sich und zwar ein nicht weniger dunkles als Ledas…


Ich finde es immer toll wenn ich an Verlag oder Autorenaktionen teilnehmen darf und wenn ich dabei auch noch eine mir unbekannte Autorin kennenlernen kann, umso besser.
Das Cover war zwar nicht wirklich ein Eyecatcher, aber es passt zur Geschichte und der Kurztext klang interessant. 
Von diesem Buch wusste ich jedoch lange nicht, wie ich es einordnen sollte. War es nun eine Liebesgeschichte, oder doch ein Krimi?
Der Anfang war jedenfalls sehr spannend und ich verfolgte mit großem Interesse Ledas Nachforschungen.
Das sie die Suche nach dem Mörder ihrer Mutter allerdings in einen Schlachthof, mitten in der brandenburgischen Provinz, führte war eine sehr ungewöhnliche Kulisse, die mir jedoch sehr gut gefiel.
Das Geschehen wurde aus der Sicht von Leda und Silas geschildert, dabei lag das Hauptaugenmerk natürlich auf Leda.
Ich muss gestehen, dass ich einige Probleme mit dem Alter der Hauptprotagonistin hatte. Sie war mir einfach zu jung um ihre Tarnjobs ohne Probleme antreten zu können.
Auch die Tatsache, dass das Geheimnis um den Tod von Ledas Mutter schon sehr früh in der Geschichte für den Leser aufgeklärt wurde, nahm mir einiges an Spaß an dem Buch.
Ansonsten war die Geschichte recht durchwachsen. 
Die Protagonisten wurden nur oberflächlich beschrieben und ich erhielt nicht wirklich einen Zugang zu ihnen.
Einige Situationen waren recht spannend, jedoch konnte die Autorin den Spannungsbogen nicht konstant halten, wodurch es ein ständiges Auf und Ab wurde.

Leider blieben mir zu viele Dinge unbeantwortet und ich vermisste einfach ein Ende, bei dem die Übeltäter ihrer gerechten Strafe zugeführt wurden.


Julia K. Stein wuchs in einer Kleinstadt im Ruhrgebiet auf, bis sie mit achtzehn zum Studieren nach Berkeley in Kalifornien zog. Sie studierte Literatur und Philosophie und promovierte später in Deutschland. Sie liebt Poetry Slams und schreibt neben Romanen für Erwachsene und Jugendliche auch Gedichte. Heute lebt sie in München.

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