Rezension "Inselsommer: Eine Liebesgeschichte auf Borkum"


  • Titel: Inselsommer: Eine Liebesgeschichte auf Borkum
  • Autorin: Heike Fröhling
  • Taschenbuch: 234 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch (Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • Genre: Roman
  • ISBN-10: 3746629160
  • ISBN-13: 978-3746629162
  • Preis: 8,99€




Liebe und Meer 
Karin Brahms, eine Journalistin aus Hamburg, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen Leon und Jonas fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden – dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitzt der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben. 
Die Nordsee als Kulisse für eine turbulente Liebesgeschichte.

Schon alleine das Cover lässt einen sonnig leichten Sommerroman erahnen, doch der Inhalt verheißt nicht nur Sonnenschein.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass sich das Buch gut zwischendurch lesen lässt. Die Geschichte hat einen guten Anfang, konnte mich im Ganzen aber nicht wirklich begeistern.
Wir begleiten die Hauptprotagonistin Karin zusammen mit ihren zwei Söhnen und ihrem Vater nach Borkum. Geplant ist ein ruhiger Urlaub, in dem sie sich endlich ihrem Buch widmen kann, doch irgendwie kommt alles anders als geplant. 
Die Hauptprotagonisten empfand ich als etwas schusselig und durchsetzungsschwach. Ihre Söhne sowie ihr Vater tanzten ihr förmlich auf der Nase herum und auch ihre kleine Romanze mit dem Inselpolizisten war ein ewiges Hin und Her, weil sie sich auf keine neue Liebe einlassen wollte.
Mein Lichtblick war Opa Walter, der mir mit seiner dreisten und frechen Art immer wider ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ohne ihn wäre der Roman um einiges Langweiliger gewesen.
Sehr gut hat mir auch der jüngste Sohn Leon gefallen, ich fand sein frühes Interesse an der Tierwelt und seinen Umgang mit der Thematik Umweltverschmutzung und Auswirkungen auf die Tierwelt total klasse, auch wenn seine Methoden manchmal sehr gefährlich waren.
Schade fand ich, das auf die schöne Kulisse Borkum nicht so sehr eingegangen wurde, ich hätte mir mehr Landschafts- und Ortschaftsbeschreibungen gewünscht.

Inselsommer ist für mich ein eher leichter, kurzweiliger Sommerroman, den man durchaus lesen kann, aber nicht muss.


Heike Fröhling wurde 1971 in Unna geboren. Sie studierte Schulmusik, Germanistik und Musikwissenschaft. Als Autorin und Musiklehrerin lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern in Wiesbaden und Koblenz.

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